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Paul Laciga als bester Beacher der Geschichte ausgezeichnet


bester_beacherBeachvolleyball wird in der Schweiz zwar erst seit rund 15 Jahren ernsthaft betrieben, trotzdem wählte die Expertenjury von Swiss Volley bereits die besten Beacher der Verbandsgeschichte. Bei den Männern stellte sich die Frage, ob Paul oder sein Bruder Laciga die Auszeichnung erhält.

Den Ausschlag zu Gunsten von Paul dürfte letztlich die Silbermedaille an der WM 2005 gegeben haben, die Paul nach der Trennung von seinem Bruder mit Sascha Heyer gewann. Die Lacigas waren d i e Pioniere im Schweizer Beachvolleyball und gehörten mehrere Jahre zu den besten Duos auf der Welt. Paul gewann je drei EM- und SM-Titel sowie zwei WM-Silbermedaillen. 22mal stand er auf dem Podest (fünfmal zuoberst) eines World-Tour-Events, ehe er 2007 nach der Heim-WM in Gstaad zurücktrat.

Die ehemaligen Hallenspieler Martin Walser und Anne-Sylvie Monnet sowie die Beachvolleyballer Paul Laciga und Simone Kuhn sind anlässlich der 50-Jahr-Jubiläumsfeier von Swiss Volley in Bern als beste Volleyballer der Verbandsgeschichte ausgezeichnet worden.

Walser und Monnet sind mit 121, respektive 151 Partien die Schweizer Rekord-Internationalen. Walser trat 2001 nach 16 Jahren in der NLA zurück, bevor er noch einige Jahre im Sand weiterspielte. Heute arbeitet Walser als Physiotherapeut in Zürich. Monnet, die sich als einzige Schweizerin im Ausland durchgesetzt und 1986 mit Modena den Europacup gewonnen hatte, blieb dem Volleyball als Funktionärin erhalten. Sie ist derzeit für den Verband als "Leiterin Sport Frauen" tätig.
 
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